Häufige Fragen zur Finanzbegleitung
Hier finden Sie ehrliche Antworten auf die Fragen, die mir Mandanten am häufigsten stellen – zu meiner Arbeitsweise, meiner Zertifizierung und zu den spezifischen Themen, die Ärzte, Juristen, Unternehmer und Profisportler bewegen.
Über meine Arbeitsweise als CFP®
Was macht ein Certified Financial Planner® – und warum ist das für mich relevant?
Ein CFP® ist kein Produktverkäufer, sondern ein unabhängiger Planungspartner.
Die Zertifizierung des Financial Planning Standards Board Deutschland (FPSB) stellt sicher, dass ich nach einheitlichen ethischen Standards arbeite, die Interessen meiner Mandanten in den Mittelpunkt stelle – und nicht die Interessen eines Produktanbieters.
Das bedeutet für Sie:
Sie bekommen eine ehrliche Einschätzung Ihrer Situation, auch wenn das Ergebnis manchmal lautet, dass Sie nichts ändern müssen.
Was bedeutet „Finanzbegleitung" – und was ist der Unterschied zur klassischen Beratung?
Klassische Finanzberatung endet häufig nach dem Abschluss eines Produkts.
Finanzbegleitung fängt dort erst an. Ich arbeite mit einer kleinen, ausgewählten Anzahl von Mandanten dauerhaft zusammen – nicht einmalig. Das bedeutet: regelmäßige Überprüfung Ihrer Strategie, Anpassung bei Lebensveränderungen und ein Ansprechpartner, der Ihre gesamte finanzielle Situation kennt.
Wie viele Mandanten betreuen Sie – und warum ist das wichtig?
Ich betreue bewusst eine begrenzte Anzahl an Mandanten. Qualität erfordert Zeit – und Zeit ist endlich. Wer mich als Finanzbegleiter wählt, bekommt keine Massenbetreuung, sondern persönliche Aufmerksamkeit.
Sind Sie unabhängig – oder gebunden an MLP?
Ich bin als selbständiger Berater und Partner bei MLP tätig. Das gibt mir Zugang zu einem breiten Produktspektrum ohne Bindung an Eigenprodukte. Meine CFP®-Zertifizierung verpflichtet mich darüber hinaus zu transparenter, kundenorientierter Beratung. Ich empfehle, was zu Ihrer Situation passt – und erkläre Ihnen immer, warum.
Wie läuft ein erstes Gespräch bei Ihnen ab?
Das erste Gespräch ist kostenlos und dauert etwa 45–60 Minuten. Es dient nicht dazu, Ihnen etwas zu verkaufen, sondern gegenseitig herauszufinden, ob eine Zusammenarbeit Sinn ergibt. Ich stelle Fragen zu Ihrer Lebenssituation, Ihren Zielen und bestehenden Verträgen – und gebe Ihnen am Ende eine ehrliche Einschätzung.
Für Ärzte & Mediziner
Ich bin Arzt in Anstellung – brauche ich einen Finanzplaner?
Ja – gerade dann. Als angestellter Arzt haben Sie ein überdurchschnittliches Einkommen, zahlen in das Ärzteversorgungswerk ein und haben trotzdem häufig keine klare Strategie für Vermögensaufbau, Absicherung und Steueroptimierung. Viele meiner Mandanten aus der Medizin kommen mit dem Gefühl: „Ich verdiene gut – aber irgendwie bleibt nichts übrig." Daran arbeiten wir gemeinsam.
Ich überlege, mich niederzulassen. Was muss ich finanziell beachten?
Die Niederlassung ist eine der größten finanziellen Entscheidungen im Leben eines Arztes: Praxisfinanzierung, Investitionsplanung, Kauf oder Miete, Absicherung während des Aufbaus und eine neue steuerliche Situation. Ich helfe Ihnen, diese Entscheidung strukturiert vorzubereiten – idealerweise 12 – 24 Monate vor dem geplanten Schritt.
Für Juristen & Anwälte
Als Anwalt bin ich selbst gut im Umgang mit Verträgen – warum sollte ich einen Finanzplaner hinzuziehen?
Weil Finanzplanung nicht primär eine Rechtsfrage ist, sondern eine Strategiefrage. Sie wissen, wie Verträge funktionieren – aber haben Sie eine klare Antwort darauf, wie viel Kapital Sie bis zu welchem Zeitpunkt aufgebaut haben sollten? Oder welche Kombination aus Versorgungswerk, privater Rente und Kapitalanlage für Ihre Kanzleistruktur optimal ist? Genau hier setze ich an.
Ich werde Partnerin in einer Kanzlei – was ändert sich finanziell?
Sehr viel. Partnerschaft bedeutet häufig Gewinnbeteiligung statt Festgehalt, neue Haftungsrisiken, veränderte Sozialversicherungspflichten und Kapitaleinlagen. Ich begleite Juristinnen und Juristen in dieser Übergangsphase mit einer klaren Bestandsaufnahme und einem Plan, der die neuen Rahmenbedingungen abbildet.
Für Unternehmer:innen
Mein Steuerberater macht doch schon alles – wozu brauche ich zusätzlich einen Finanzplaner?
Ihr Steuerberater optimiert die Vergangenheit – die Steuererklärung, die Bilanz, die GmbH-Struktur. Ein Finanzplaner denkt die Zukunft: Wie sieht Ihre Altersvorsorge aus, wenn das Unternehmen einmal nicht mehr läuft oder verkauft wird? Steuerberater und Finanzplaner arbeiten am besten zusammen – und ich koordiniere diese Abstimmung gerne für Sie.
Ich möchte mein Unternehmen irgendwann übergeben – was muss ich heute schon bedenken?
Nachfolgeplanung beginnt idealerweise 5–10 Jahre vor dem gewünschten Übergabezeitpunkt. Frühzeitig zu planen bedeutet mehr Optionen, bessere steuerliche Gestaltungsmöglichkeiten und eine gesicherte persönliche Versorgung – unabhängig davon, ob die Übergabe wie geplant funktioniert.
Für Profisportler:innen
Ich verdiene gerade sehr gut – warum sollte ich mich jetzt schon um Finanzen kümmern?
Weil die aktive Phase kürzer ist, als sie sich anfühlt. Die meisten Profisportler verdienen ihr gesamtes Lebenseinkommen in 10–15 Jahren. Wer in dieser Zeit keine Struktur aufbaut, steht danach oft vor einer Lücke – trotz hoher Einnahmen. Der richtige Zeitpunkt ist immer jetzt.
Ich habe Berater, Manager und Sponsoren – wer kümmert sich eigentlich um meine Finanzen?
Das ist eine wichtige Frage – und die Antwort ist häufig: niemand wirklich. Manager verhandeln Verträge. Steuerberater erledigen die Steuerpflichten. Aber wer hat den Überblick über das Gesamtbild?
Das ist meine Aufgabe: der Ansprechpartner, der Ihre finanzielle Gesamtsituation im Blick behält – unabhängig von den anderen Akteuren in Ihrem Umfeld.