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PKV-Lücken & Altersvorsorge: Worauf Versorgungswerksmitglieder wirklich achten müssen

Person am Tablet

Viele Senior-Level-Berater und angestellte Partner in Kanzleien glauben, dass die Altersvorsorge durch das Versorgungswerk ausreicht. Doch in der Praxis zeigen sich häufig versteckte Lücken, die das Nettoeinkommen im Ruhestand erheblich schmälern können – insbesondere bei den Beiträgen zur Krankenversicherung.



Die Realität im Versorgungswerk


Versorgungswerke bieten eine solide Basis: Altersrente, Berufsunfähigkeitsschutz, Hinterbliebenenversorgung. Doch ein kritischer Punkt wird oft übersehen:


Freiwillig gesetzlich krankenversichert im Alter:


  • Versorgungswerksrenten werden voll auf die GKV-Beiträge angerechnet.

  • Anders als bei gesetzlicher Rente gibt es keinen halben Zuschuss.

  • Beispiel: Versorgungswerksrente 50.000 € → GKV-Beitragssatz inkl. Zusatzbeitrag ca. 15,9 % → ca. 7.950 € jährlich, plus Pflegeversicherung.



Wer diese Belastung nicht einplant, erlebt später überraschend hohe Abzüge, die die Lebensplanung stark beeinflussen.


PKV als Alternative oder Ergänzung


Ärztin Patientin Gespräch

Für viele Mitglieder kann die Private Krankenversicherung (PKV) eine attraktive Option sein:


  • Beiträge sind einkommensunabhängig und richten sich nach Tarif, Eintrittsalter und Gesundheitszustand.

  • Alterungsrückstellungen stabilisieren die Beiträge im Alter.

    Vorsicht: PKV-Beiträge können trotzdem steigen, wenn Gesundheitskosten oder Tarifleistungen angepasst werden.


💡 Strategischer Vorteil: Durch Kombination aus Versorgungswerk, PKV und gezielter privater Vorsorge lassen sich Lücken vermeiden und die Altersversorgung steueroptimiert gestalten.



Checkliste: Altersvorsorge für Versorgungswerksmitglieder


  1. PKV- vs. GKV-Beitrag prüfen – Welche Lösung ist langfristig günstiger?

  2. Versorgungswerk-Leistungen genau analysieren – Welche Lücken bestehen?

  3. Steueroptimierte Zusatzvorsorge einplanen – Rürup, Betriebliche Vorsorge ,fondsgebundene Renten.

  4. Regelmäßige Anpassung – Gehaltserhöhungen, Familienplanung, Marktveränderungen berücksichtigen.

  5. Szenarien durchrechnen – Nettoeinkommen vs. gewünschter Lebensstandard im Ruhestand.



Fazit


Versorgungswerksmitglieder sollten ihre Altersvorsorge aktiv steuern, statt sich allein auf das Versorgungswerk zu verlassen. Wer frühzeitig PKV, GKV-Alternativen und private Vorsorge kombiniert, kann finanzielle Sicherheit und Lebensstandard im Alter nachhaltig sichern.


💡 Nächster Schritt: Prüfen Sie Ihre individuelle Situation in einem strategischen Beratungsgespräch. Gemeinsam finden Sie die optimale Kombination aus Versorgungswerk, Krankenversicherung und privater Altersvorsorge – maßgeschneidert auf Ihre Ziele.










 
 
 

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